© mydaysSchenken mit Herz: Warum persönliche Geschenke oft länger bleiben
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Für viele beginnt damit die Suche nach dem passenden Geschenk – und nicht selten auch ein bisschen Stress. Denn schließlich soll das Präsent nicht nur schön aussehen, sondern möglichst genau zum Menschen passen.
Eine aktuelle Befragung zeigt: Beim Schenken kommt es offenbar weniger auf den Preis als auf den Gedanken dahinter an. Mehr als die Hälfte der Befragten legt Wert darauf, dass sich der oder die Schenkende wirklich Gedanken gemacht hat. Auch persönliche Vorlieben und eine besondere emotionale Bedeutung spielen eine wichtige Rolle.
Hauptsache persönlich
Ein teures Geschenk ist also nicht automatisch ein gutes Geschenk. Nur etwa jede zehnte befragte Person legt besonderen Wert darauf, dass ein Weihnachtsgeschenk viel kostet. Viel wichtiger ist, dass es zu den eigenen Interessen passt und zeigt: „Ich kenne dich und habe mir etwas überlegt.“
Gerade im Familienalltag muss es dabei nicht immer das große Geschenk sein. Ein Buch, das schon lange auf der Wunschliste steht, etwas Selbstgemachtes, ein Lieblingsspiel oder ein Gutschein für gemeinsame Zeit können genauso viel Freude bereiten wie ein großes Paket unter dem Christbaum.
Gemeinsame Zeit statt noch mehr Dinge
Besonders spannend: Gemeinsame Erlebnisse schneiden in der Befragung sehr gut ab. 83 Prozent der Befragten empfinden Erlebnisgeschenke als persönlicher als klassische Sachgeschenke. 90 Prozent sind sogar der Meinung, dass ein gemeinsames Erlebnis wertvoller sein kann als ein materielles Geschenk und eine Beziehung stärkt.
Gerade für Familien ist das eine schöne Idee. Denn während Spielzeug, Kleidung oder andere Dinge irgendwann im Regal landen, bleiben gemeinsame Erlebnisse oft als Erinnerung bestehen. Ein Ausflug, ein gemeinsamer Kinobesuch, ein Familientag oder ein kleines Abenteuer können deshalb zu einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk werden.
Wenn das Geschenk danebenliegt
Dass das Schenken trotzdem manchmal schwierig ist, zeigt die Befragung ebenfalls: Mehr als die Hälfte der Befragten kennt enttäuschende Weihnachtsgeschenke. Jede zweite Person hat sogar schon einmal Freude über ein Geschenk vorgetäuscht.
Die Gründe dafür sind nachvollziehbar: Manchmal passt ein Geschenk einfach nicht zum eigenen Geschmack, manchmal fehlt der persönliche Bezug. Und manchmal weiß man schlicht nicht, was man schenken soll. Die Suche nach passenden Geschenken empfindet mehr als ein Drittel der Befragten als stressig.
Wie groß die Bandbreite möglicher Fehlgriffe sein kann, zeigen auch die kuriosen Beispiele aus der Befragung – vom ausgestopften Fasan über 25 Kilogramm Zement bis hin zu Unterhosen vom Chef. Da wird schnell klar: Gut gemeint ist beim Schenken nicht immer gut getroffen.
Weniger Druck, mehr Freude
Vielleicht darf die Suche nach dem perfekten Geschenk deshalb auch ein wenig entspannter werden. Nicht jedes Geschenk muss außergewöhnlich oder besonders teuer sein. Oft reicht schon die Frage: Was macht dieser Mensch gerne? Was könnten wir gemeinsam unternehmen? Worüber würde er oder sie sich wirklich freuen?
Und wer beim Schenken einmal danebenliegt, muss sich übrigens auch nicht schämen: Laut Befragung haben vier von zehn Personen ein Weihnachtsgeschenk schon einmal weitergeschenkt. Manchmal findet ein Geschenk eben einfach beim nächsten Menschen seinen richtigen Platz.
Unser Tipp für Weihnachten
Wer noch auf der Suche nach Geschenkideen ist, kann sich heuer einmal bewusst von der klassischen Geschenkeliste lösen und überlegen: Was könnten wir gemeinsam erleben? Denn vielleicht ist genau das Geschenk, das nicht nach kurzer Zeit im Schrank verschwindet, sondern noch lange für ein Lächeln sorgt.